Wie es dazu kam ...

Mit 2'073'917 Page-Hits im Monat Januar 2009 und einer stetigen Zunahme von nicht weniger als 20% pro Monat schien MoonTools auf ein gewisses Interesse zu stossen. Eigentlich hatte ich mit Astronomie gar nichts "am Hut". Auch in Sachen Mond musste ich mich seinerzeit erst einmal schlau machen. Man kann sich fragen wozu. Nun, der Mond hatte schon immer eine gewisse Faszination auf mich, ich fand nur nie Zeit, mich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Im Jahre 2004 brauchte ich für einen Internetauftritt einen PHP-Jahreskalender und wollte darin auch gleich die Feiertage festhalten. Der Kalender sollte aber auch in den Folgejahren noch seine Gültigkeit haben. Ebenso die Feiertage.

Wie war es schon wieder mit den Feiertagen im Frühling? (www.feiertagskalender.ch) Waren diese nicht irgendwie abhängig vom 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach Frühlingsanfang? (Nachzulesen im Ökumenischen Heiligenlexikon). Obwohl es für die Berechnung dieser Tage die Gaußsche Osterformel gibt (Wikipedia, Osterformel), war das Ganze doch Abhängig vom Mondzyklus. Meine Recherchen brachten mich immer tiefer in die Mondthematiken und die damit verbundene Faszination hinein. Vom julianischen Mondkalender mit der zyklischen Osterberechnung des Mittelalters über die Kriterien der verschiedenen, annähernd elliptischen und langsam verschwenkenden, Umlaufbahnen bis schlussendlich hin zu der Idee, ein Mond-Tool zu entwickeln, das Aufschluss über die aktuelle Mondphase gibt. Speziell fasziniert hat mich dabei die sehr unterschiedliche Lunation (Zyklus von einem Vollmond zum nächsten). Da die Geschwindigkeiten von Sonne und Mond selbst im Jahresverlauf veränderlich sind, verändert sich der Zeitraum von einem Vollmond zum nächsten dauernd.

Nun kann ich mich von meinen Mond-Tools nicht mehr trennen, die ich im Jahre 2004 zusammengeschuhstert habe. Sie laufen sogar als eigenständige Scripts auf meinem PDA.

Google Profile2013 Autor: Beat Dietschweiler - - Page 7 (mt 2)